Lichttest - wichtig in der dunklen Jahreszeit 

Wichtig in der dunklen Jahreszeit - Lichttest
Bildernachweis: www.dchaot.de

Zum Wintercheck eines Autos gehört auch der Lichttest, mit dem die Autos in den dunklen Monaten sicher unterwegs sind.

Die Werkstatt überprüft nicht nur die Funktionsfähigkeit der gesamten Beleuchtung, sie checkt auch die richtige Höhe der Scheinwerferkegel und nimmt nötigenfalls Reparaturen und Einstellungen vor.

Der Lichttest sollte Pflicht sein

Rund zehn Millionen deutsche Autofahrer nehmen alljährlich den Lichttest ernst und lassen ihn im Rahmen des Winterchecks durchführen. Natürlich führt ihn die Werkstatt auch zwischenzeitlich bei einer Inspektion durch. Die Aktion ist wichtig, wie sich bei der Ermittlung der Mängelquote zeigt: Im Herbst 2014 waren 32,9 % aller Anlagen nicht vollständig in Ordnung. Die prüfenden Kfz-Werkstätten stellten dabei folgende Details fest:

  • Bei 10,4 % aller Fahrzeuge waren Scheinwerfer falsch eingestellt (Höhe des Lichtkegels).
  • Das Rücklicht funktionierte bei 8,6 % der untersuchten Autos nicht ordnungsgemäß.
  • Bei immerhin 0,3 % aller Pkw waren beide Hauptscheinwerfer ausgefallen. Nur ein Scheinwerfer war bei 2,7 % der Fahrzeuge defekt.
  • Das Bremslicht war bei 4,0 % der Autos nicht in Ordnung.
  • Die Werkstatt überprüft natürlich auch die Blinker, Abblend- und Fernlichtfunktionen sowie die Nebelschlussleuchte.

Die richtigen Leuchtmittel für das Auto

Auch die Art der verwendeten Leuchtmittel kann im Rahmen des Lichttests überprüft werden, denn serienmäßige Halogenscheinwerfer erscheinen oft zu schwach. Das betrifft vor allem die H4-Lampe, die sich durch eine H7-Lampe ersetzen lässt. Deren Lichtmenge beträgt 1.500 Lumen und damit 50 % mehr als die von H4, die sich immer noch im VW Beetle, im Mini oder im VW Up findet. H7-Lampen sind nicht allzu teuer (selten über 35 Euro, meistens viel günstiger). Die Wahl der richtigen Ersatzlampe ist aber so schwierig, dass dem Laien zum Austausch durch die Werkstatt geraten wird. Das hängt auch mit dem teils sehr komplizierten Wechsel der Birnen zusammen, der eine Teildemontage von Fahrzeugteilen erfordert. Wenn ein Fahrer aber selbst Lampen aussucht, sollte er auf Fachanbieter setzen, denn gerade online wird auch Schrott angeboten, darunter untaugliche Fernost-Kopien. Die verwendete Glühbirne - H4 oder H7 - ist übrigens nur ein Teil des Problems, auch die Reflektoren der Scheinwerfer machen sehr viel aus. Es gibt noch ein Argument für den Lichttest und auch den Lampenwechsel durch die Werkstatt: Nach dem Wechsel müssen die Scheinwerfer zwingend neu eingestellt werden.

Lassen sich Halogenscheinwerfer mit LED nachrüsten?

Dieser Frage sind Fachjournalisten der FAZ nachgegangen. Die soeben benannten H4- und H7-Leuchtmittel sind Halogenlampen, doch LED- oder Xenon-Lampen leuchten deutlich heller. Diese modernen Lichtquellen sind allerdings nicht billig und für viele Modelle auch nicht zu haben. Für einige Marken wie den Land Rover Defender, den Jeep Wrangler und den Mercedes-Benz G gibt es runde sieben Zoll Austauschscheinwerfer, die mit LED bestückt werden können. Nach der Umrüstung freuen sich die Fahrer über hellweißes Licht mit scharfem Kegel in Xenon-Qualität. LED-Lampen halten bekanntermaßen sehr lange, sie ziehen auch etwas weniger Strom als die Halogenscheinwerfer. Doch die Kosten sind sehr hoch, eine Umrüstung - die ohnehin nur an ausgewählten Autos möglich ist - kann zwischen 700 bis 1.300 Euro kosten. Es gibt allerdings Angebote für preisgünstige LED-Leuchtmittel, die in Halogenfassungen nahezu aller Fahrzeuge passen sollen. Sie werden zum Beispiel auf eBay als komplette Bausätze vergleichsweise preiswert angeboten (z.B. ein Paar für 170 Euro), entsprechen nach einem Test der FAZ-Journalisten in den Abmessungen fast den Halogenlampen, liefern sehr gutes Licht, lassen sich wirklich einbauen, ziehen weniger Strom als die Halogenlampe und könnten fast ewig halten (versprochene Lebensdauer bis zu 25.000 Stunden). Die LEDs tragen sogar das Prüfzeichen E13 und müssten damit zugelassen sein. Doch die Experten haben beim TÜV und beim Kraftfahrtbundesamt nachgefragt, leider mit negativem Ergebnis: Der TÜV Süd verwies auf § 49 StVZO, das KBA schloss sich dem Urteil an. Diese Lampen sind nicht zugelassen. Es fehlt zum Prüfzeichen E13 eine der Zusatznummern für Kfz-Leuchtmittel, entweder R37 für Halogen-Glühlampen oder R128 für LED-Leuchtmittel. Es handelt sich bei solchen Angeboten um chinesische Produkte, die mit einem sehr klein gedruckten Zusatz vertrieben werden, dass die Zulassung nicht garantiert sei. In der Regel verweisen Anbieter sogar darauf, dass der Einsatz nur “jenseits öffentlicher Straßen” möglich sei. Es ist also von solchen Produkten abzuraten. Wer wirklich sicher mit gutem Licht unterwegs sein möchte, sollte den Lichttest wie den Lampenwechsel in der Werkstatt durchführen lassen.

Fazit zum Lichttest

Sehen und gesehen werden, ohne zu blenden: Das sind essenzielle Grundvoraussetzungen für jeden Autofahrer. Der Lichttest in der Werkstatt erscheint mit modernen Fahrzeugen unumgänglich, zumal bei höherwertigen und neueren Autos Finessen wie etwa eine Lampenwaschanlage und Tagfahrlicht hinzukommen. Nicht nur ausgefallene Glühbirnen, auch falsch eingestellte Scheinwerfer gefährden den Fahrer und andere Verkehrsteilnehmer. Der Gesetzgeber sieht dementsprechend Bußgelder für mangelhafte oder auch falsch eingesetzte Beleuchtung vor, die je nach Gefährdungslage von fünf bis 60 Euro reichen. Durch den Lichttest entgehen Autofahrer solchen Strafen.

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