Wer Benzin sparen will, fährt einen Diesel?

Wer Benzin sparen will, fährt einen Diesel?

Wer Benzin sparen will, fährt einen Diesel?

Kostenbewusste Autofahrer kaufen einen Diesel. Doch hat dieses ungeschriebene Gesetz der Autowelt heute eigentlich noch bestand? Faktum ist, Dieselkraftstoff ist nach wie vor günstiger als Normalbenzin und Dieselmotoren verbrauchen immer noch weniger Sprit als Ottomotoren. Allerdings sind Diesel sowohl in der Anschaffung als auch in steuerlicher Hinsicht teurer als Benziner. Dennoch gehören Diesel betriebene Autos zu den Verkaufsschlagern auf dem deutschen Automarkt. In Deutschland fahren mehr als 50 Prozent der Autofahrer einen Diesel-PKW. In den USA hingegen sind es nur rund drei Prozent.

 

Benzinmotoren werden immer sparsamer

Doch die Technik der Benzinmotoren hat sich stetig weiterentwickelt. Daher werden moderne Benziner immer sparsamer im Verbrauch während Dieselfahrzeuge langsam an ihre Grenzen stoßen. Hat unter diesen Umständen die alte Faustformel " Wer Benzin sparen will, fährt einen Diesel " überhaupt noch bestand? Eine Frage, dies Sie vor dem nächsten Autokauf auf jeden Fall klären sollten. Welche Unterschiede gibt es heute noch zwischen einem Selbstzünder und einem Ottomotor. Es ist höchste Zeit für einen Vergleich.

 

Kriterien für einen Vergleich

Beim Vergleich von Diesel und Benzin spielen folgende Faktoren eine Rolle:

1. Was kostet der jeweilige Kraftstoff?

2. Wie sind die Verbrauchswerte?

3. Wie hoch sind die Anschaffungskosten?

4. Was kostet die KFZ-Versicherung beziehungsweise die KFZ-Steuer?

1. Kosten für den Kraftstoff Aufgrund großzügig gewährter Steuervorteile ist Dieselkraftstoff bis jetzt günstiger als Benzin. Allerdings gelten die Steuervorteile nur für Europa, wären Dieselmotoren global gesehen eher ein Schattendasein führen. Solange es diesen Steuervorteil gibt, wird sich an der Preisdifferenz sicherlich nichts ändern. Somit ist ein Dieselfahrzeug im Bezug auf die Spritkosten gegenüber einem Benzinauto aktuell noch im Vorteil.

2. Verbrauchswerte Dieselmotor vs. Ottomotor In den letzten Jahren lagen die Verbrauchsvorteile für Dieselaggregate noch bei etwa 30 Prozent. Doch mittlerweile hat sich der Vorsprung gegen über den Benzinmotoren deutlich verringert. Die Technik der Benzinmotoren wird immer besser, was sich natürlich auch bei den Verbrauchswerten bemerkbar macht. Hingegen scheint eine Weiterentwicklung von Dieselmotoren nur noch begrenzt möglich zu sein. Experten gehen davon aus, dass die Verbrauchsdifferenz von Benzin und Diesel bis zum Jahr 2020 weit unter 20 Prozent liegen wird. Zudem erhöht sich der zurzeit vorherrschende politische Druck auf Dieselmotoren erheblich. So führen Rußpartikelfilter und andere Umweltschutzmaßnahmen zwangsläufig zu einem erhöhten Verbrauch von Dieselkraftstoff. Dennoch liegt der Verbrauchvorteil zurzeit noch bei den Dieselfahrzeugen. Bei den Anschaffungskosten hingegen sieht das anders aus.

3. Anschaffungskosten Dieselmotoren sind in der Herstellung wesentlich kostenintensiver als Benzinmotoren. Daher sind Dieselautos in der Anschaffung fast immer teurer als Benziner. Mit der Einführung der Euro-Abgasnorm 6 werden sich die Anschaffungskosten sogar noch erhöhen, da die Hersteller in kostspielige Zusatzsysteme zur Reduzierung des Stickoxyd Ausstoßes investieren müssen. Somit sind Benziner hinsichtlich der Anschaffungskosten klar im Vorteil.

4. KFZ-Versicherung und KFZ-Steuer Laut Statistik werden mit Dieselfahrzeuge n mehr Kilometer in Jahr gefahren als Benziner. Die Wahrscheinlichkeit eines Unfalls ist bei Wagen mit Dieselmotor höher einzustufen, was natürlich die Kosten für die KFZ-Versicherung ansteigen lässt. Auch die Kosten für die KFZ-Steuer sind beim Diesel im Vergleich zum Benziner höher. Daher rechnet sich ein Dieselwagen erst, wenn im Jahr mindestens 15.000 Kilometer zurückgelegt werden. Daher werden Dieselmotoren heute in kleinen City-Fahrzeugen nur noch selten eingesetzt. Anders verhält es sich im Segment der Mittel-und Oberklassewagen mit hoher Laufleistung.

 

Fazit: Noch haben die Diesel die Nase vorn.

Auch wenn Benzinautos im Vergleich zum Diesel in den Punkten Anschaffungskosten, Kfz-Versicherung und KFZ-Steuer klar punkten, wird der Dieselmotor auch weiterhin seine Arbeit verrichten. Das wird sich, solange es die Steuervergünstigung noch gibt, auch nicht ändern. Doch scheinen die Tage des Dieselfahrzeugs bereits gezählt zu sein. Die Technik der Benzinfahrzeuge wird ständig verbessert und zudem drängen unter anderem Elektroautos und Hybridfahrzeuge auf den Markt, denen Experten zu Folge die Autozukunft gehört.

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