Wintercheck: Warum ist das wichtig? 

Warum ist der Wintercheck wichtig?

Autowerkstätten bieten ihren Kunden im Rahmen des Winterreifenwechsels auch den Wintercheck an. Dieser ist sehr preiswert (ohne Teile um oder unter 20 Euro), Honda schenkt in der Saison 2015 den Fahrern zum Wintercheck einen Regenschirm. Ist das nicht freundlich?

Viele Männer haben keinen Regenschirm im Auto und behalten daher die Aktion in dankbarer Erinnerung. Davon abgesehen profitieren Fahrzeuge und Fahrer wirklich vom Wintercheck.

Was gehört zum Wintercheck?

Mit diesem Check soll das Fahrzeug problemlos durch die kalte Jahreszeit kommen. Jedem Fahrer fällt zuerst die Batterie ein, doch das ist längst nicht alles. Die besonderen Witterungsverhältnisse, aber auch der Wechsel der Bereifung wirken sich auf die Einstellung der Scheinwerfer und natürlich die Art der Betriebsmittel und -flüssigkeiten aus, angefangen beim Frostschutzmittel in der Scheibenwaschanlage. Solche scheinbaren Bagatellen würden die Sicherheit ernsthaft beeinträchtigen, wenn sie der Fahrer nicht bedacht hat. Ein auf der Scheibe gefrierender Wasserfilm versperrt nämlich in Sekunden absolut die Sicht. Bei schneller Fahrt kann das zum tödlichen Unfall führen. Der Wintercheck - am besten durch die Fachwerkstatt durchgeführt - trägt definitiv zur erhöhten Sicherheit bei. Keine Fahrerin und kein Fahrer sollte auf ihn verzichten. Ohne Werkstatt ist er kaum zu bewältigen, denn beispielsweise die Batteriekapazität muss gemessen werden. Die Verstellung von Scheinwerfern schafft auch kaum ein Laie.

Wann ist es Zeit für den Wintercheck?

Idealerweise wird er mit dem Wechsel der Reifen kombiniert, findet also im späten Oktober statt. Wer das im Hinterkopf hat, dürfte kaum vom Wintereinbruch überrascht werden, wie es leider immer wieder einigen Fahrern passiert. Vernünftige Menschen schütteln den Kopf, wenn die Nachrichten im November ein Kälte- und Schneechaos melden, bei dem einige Fahrer mit Sommerreifen (!) liegen geblieben sind, den Verkehr aufgehalten oder gar Unfälle verursacht haben. Es gilt also die Winter-/Sommerreifenregel “O bis O” (Oktober bis Ostern), der Wintercheck ist im Oktober fällig. Gute Werkstätten erinnern ihre Kunden daran. Aufgepasst: Der Wintercheck hat etwas mit der Bereifung, den Betriebsmitteln und der Sicht, damit auch etwas mit den Außentemperaturen zu tun. Wenn diese schon Ende September oder Anfang Oktober unter +5 °C fallen, darf der Wintercheck eher durchgeführt werden. Er muss vor allem vollständig sein.

Prüfpunkte des Winterreifenchecks


Winterreifen: Die Reifen werden aufgezogen, sie müssen aber auch den Vorschriften entsprechen. Das bedeutet, ihr Profil muss mindestens 1,6 mm betragen, doch empfohlen werden 3 - 4 mm. Jede Werkstatt wird einen Kunden darauf hinweisen. Auch das Alter der Reifen spielt eine Rolle, nach fünf Jahren ist unabhängig vom Profil Schluss. Die Mischung wird dann mürbe. Seit 2012 tragen die Reifen ein Label, auf das Fahrer achten sollten. Dass die Reifen ansonsten intakt sein und den richtigen Reifendruck aufweisen müssen, versteht sich von selbst. Idealerweise werden die Winterräder von der Fachwerkstatt in ausgewuchtetem Zustand montiert.

Batterie: Die Werkstatt misst die Batteriekapazität und bewahrt damit den Autofahrer vor einem Auto, dass bei Minusgraden nicht anspringt, aber auch vor dem vorzeitigen, teuren Wechsel einer noch intakten Batterie. Manchmal stottert diese beim nasskalten Oktoberwetter ein wenig, wenn das Fahrzeug länger nicht bewegt wurde, doch sie muss vielleicht beileibe noch nicht ausgetauscht werden. Der Wintercheck der Werkstatt verschafft dem Fahrer Gewissheit.

Bremsen: Im Rahmen des Räderwechsels schaut sich die Werkstatt die Bremsflüssigkeit, die Bremsbeläge und die Bremsscheiben an. Ein Tipp für Stadt-, Tiefgaragen- und Wenigfahrer: Wenn nur selten stark gebremst wird, setzen die hinteren Bremsscheiben Rost an, weil das ABS die Bremskraft oft auf die Vorderräder verteilt. Bei der Einfahrt in die Tiefgarage werden die hinteren Scheiben viel zu wenig belastet. Ein gelegentliches, leichtes Anziehen der Handbremse mit dem leicht rollenden Wagen holt diesen Rost wieder von den hinteren Bremsscheiben, die sonst zu schnell ausgetauscht werden müssten.

Frostschutz: Nicht nur für den Scheibenwischer, auch im Kühlmittel muss im Winter natürlich Frostschutz vorhanden sein. Es gäbe sonst bei Minusgraden schlimmstenfalls einen Motorschaden, nachdem Leitungen gerissen sind. Frostschutz muss mindestens bis -25 °C reichen. Die Scheibenwischer-Gummis werden ebenfalls im Rahmen des Winterchecks überprüft.

Motoröl: Die Kontrolle des Ölstands gehört zum Wintercheck. Ein Ölwechsel findet im Rahmen der kleinen Inspektion statt.

Beleuchtung: Die Werkstatt schaut sich die Funktionsfähigkeit sämtlicher Lampen an, dann misst sie die Höhe des Lichtkegels der Frontscheinwerfer. Manche Fahrzeuge ermöglichen die Einstellung aus dem Cockpit, in anderen Fällen wird innen am Scheinwerfer ein wenig geschraubt. Überlassen Sie das dem freundlichen Kollegen aus der Werkstatt.

Türschlösser: Im Rahmen des Winterchecks können diese einen Tropfen Öl gegen Vereisung erhalten.

Karosserie: Eine Autowäsche mit Unterbodenwäsche und Wachsversiegelung macht die Karosserie fit für den Winter.

Zubehör: Auch nach dem Ersatzrad, dem Verbandskasten, dem Warndreieck und der Warnweste schaut die Werkstatt beim Wintercheck.

Fazit zum Wintercheck

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