Skoda Yeti

Der Skoda Yeti als vielseitiges Crossover-Modell für den europäischen Markt

Mit dem Skoda Yeti präsentierte der zum Volkswagen-Konzern gehörende tschechische Autobauer im Jahre 2009 erstmals ein Crossover-Modell. Es war von Anfang an ganz auf eine urbane und moderne Klientel ausgerichtet und speziell für den europäischen Markt konzipiert. Das Auto erfreut sich seitdem innerhalb der Europäischen Union einer großen Nachfrage, sowohl als Neuwagen als auch Gebrauchtwagen. Vor allem der Erwerb als sogenannter EU-Import macht den Skoda Yeti besonders attraktiv, da der im Preis grundsätzlich günstige Wagen in seinen verschiedenen Ausstattungen noch einmal interessante Optionen bietet. Dabei lohnt auch der Blick auf ältere Versionen des Yeti, die es ohne Weiteres mit der gerade aktuellen Ausführung aufnehmen können.

SUV, Kombi und Limousine: Der Skoda Yeti als harmonische Kombination

Bei seiner erstmaligen Vorstellung betonte Skoda mit seinem Yeti bewusst den Anspruch, ein rustikales SUV auf den Markt zu bringen. Die Abkürzung steht für "Sports Utility Vehicle", was in der Regel einen straßentauglichen Geländewagen mit gehobenem Komfort bezeichnet. Beim Skoda Yeti kam nicht nur das Design der Karosserie, sondern auch die Gestaltung des Innenraums und die Motorleistung dem Anforderungsprofil eines solchen geländetauglichen Allrounders von Beginn an entgegen. Dabei besticht der Skoda Yeti durch seine ausbalancierte Mischung aus Kombi, Limousine und eben jenem SUV-Charakter, der seit einigen Jahren in den Linien diverser Hersteller wie Ford oder BMW große Popularität genießt. Der aus dem Zusammengehen der drei genannten Stilrichtungen entstehende Autotyp wird von den Herstellern auch als "Crossover" bezeichnet. Dem Skoda Yeti kommt innerhalb der Flotte die wichtige Rolle der avantgardistischen Interpretation eines Autos zu. Im Vergleich zu den betont klassischen Wagenreihen der Marke Skoda wie zum Beispiel Octavia oder Superb füllt der Yeti den Platz des sportiven und gleichzeitig gediegenen Familienautos aus.

Schneidig und Geräumig: Stilsicher überzeugt der Skoda Yeti Fahrer und Passagiere

Der Skoda Yeti ist gemäß seiner SUV-Facette optional mit einem Allradantrieb ausgestattet. Unabhängig von der Antriebsvariante bildet die Plattform des VW Golfs die Basis der Gesamtkonstruktion, und in der Tat erinnert die runde Form der Karosserie mitunter stark an den kompakten Kleinen der Wolfsburger. Der zusätzlich angebrachte Unterfahrschutz sowie ein nicht zu übersehener Kühlergrill geben den Yeti jedoch eindeutig als Crossover-Modell zu erkennen. Bei aller vom Kunden geschätzten Wuchtigkeit übertreibt es der Wagen an keiner Stelle: Die Konstrukteure haben ganze Arbeit geleistet und die Dimensionen an jene herkömmlicher Limousinen angepasst. So liegt die Länge mit einem Wert von 4,36 m definitiv im Rahmen dessen, was üblicherweise im Straßenverkehr anzutreffen ist. Auch in der Breite und Höhe erzielt der Skoda Yeti ordentliche Maße: Die 1,80 m bzw. 1,70 m liegen ganz auf Linie kompakter Stadtautos. Dass der Yeti dennoch als außergewöhnliches Modell wahrgenommen wird, liegt nicht zuletzt an den ausladenden Maßen des Innenraums. Anders als zu erwarten, zeigt sich dieser in Sachen Stauraum ebenso wie beim Sitzkomfort der bis zu fünf Passagiere von seiner großzügigen Seite.

Auf rund 400 Liter kommt das Volumen des Kofferraums, bei zurückgelegter Sitzbank erhöht es sich auf 1700 Liter - das Steilheck setzt eben nicht nur einen ästhetischen, sondern zugleich auch einen platzgewinnenden Akzent. Vorteilhaft nimmt sich darüber hinaus die Situation auch für die Mitfahrer aus: Bedingt durch die kastenartige Dachkonstruktion fällt der relativ große Spielraum ins Auge, zumal bei Menschen mit einer Körperhöhe von knapp zwei Metern, selbst diese finden im Skoda Yeti bequem ihren Platz.

Front oder Allrad? Zwei Varianten beim Skoda Yeti

Bezüglich des Antriebs haben Sie die Qual der Wahl. Suchen Sie mit Ihrem Auto regelmäßig Waldwege auf oder bewegen Sie sich vor allem im Stadtverkehr? Der Allradantrieb eignet sich vor allem für Fahrten über unbefestigte Wege, während der Frontantrieb für den Stadtverkehr eine gute Wahl ist. Bei der Version mit Frontantrieb greift der Yeti auf einen 1,2-Liter-Benzinmotor zurück, die Leistung liegt hier bei 105 PS. Für Anhänger der Diesel-Konstruktion erzielt die Common-Rail-Bauweise mit ihren 2 Litern 110 PS - immerhin ergibt das in der Praxis eine Höchstgeschwindigkeit von rund 180 km/h. Wesentlich explosiver gibt sich handelsüblich die Allradversion. Bei vollem Vierradantrieb kommt der Skoda Yeti schon beim Benzinmotor auf 180 PS bei einem Fassungsvermögen von 1,8 Litern. Das ergibt respektable 200 km/h in der Spitze. Auch der Diesel legt im Allrad-Modus zu, dabei hat Skoda seinen Yeti in gleich drei Ausführungen im Programm: 110, 140 und 170 Pferdestärken bringen die jeweiligen Modelle auf die Straße. Interessant ist bei diesen Dreien auch der nachhaltige Aspekt, schließlich kommen sie standardmäßig mit Rußpartikelfilter und erfüllen die Euro-5-Norm.

Fünf Linien, ein Wagen: Der Skoda Yeti ist ein SUV ganz nach Ihrem Geschmack

Der Skoda Yeti wird in drei Linien produziert, deren Besonderheiten größtenteils am Grad der Innen- bzw.- Außenausstattung festzumachen sind. Anders verhält es sich jedoch bei der Linie "Greenline", die auch im Motorenbereich andere Merkmale aufweist. Dank einer Start-Stop-Automatik und einer Konzeption, die der Batterie während des Bremsens das Aufladen ermöglicht - mit der Folge der Einsparung an Kraftstoff. Hinzu kommt bei der "Greenline"-Variante eine längere Übersetzung des Getriebes sowie Optimierungen bei den Verbrauchswerten durch Leichtlaufreifen und eine reduzierte Motorendrehzahl. Die beiden anderen Linien empfehlen sich in erster Linie durch eine gehobene Ausstattung. So präsentiert sich der Skoda Yeti als "Adventure" in bester Verfassung, vor allen Dingen, was das Optische betrifft: Sportfelgen nach 17-Zoll-Bauart und getönte Fensterscheiben hinterlassen unweigerlich einen sportiven Eindruck. Nicht weniger dynamisch verhält es sich bei den drei übrigen Skodas, "Active", "Ambition" und "Experience". Im Innenraum gehören zahlreiche Features zum Umfang, wobei alle drei Modelle noch einmal in einer "Plus Edition" erhältlich sind. Diese drei Ausstattungsversionen sind auch untereinander kombiniert verfügbar, die Palette an Extras ist riesig. Bei allen Möglichkeiten - neben Berganfahrhilfe und Tempomat gehört auch ein Komplettsatz Halogenscheinwerfer zum Repertoire - lassen sich allerdings die drei Linien der "Plus Edition" von außen an einem einheitlichen Merkmal, den Leichtmetallfelgen, erkennen. Zu beachten gilt es für Sie als potenziellen Käufer im EU-Ausland, dass sich die genaue Bezeichnung landestypisch unterscheiden kann. Die oben genannten Namen beziehen sich auf den deutschen Markt. Auch der genaue Umfang einer Linie unterscheidet sich mitunter erheblich: Ein Skoda Yeti in Spanien oder Italien weist klimatisch bedingt die Notwendigkeit besonderer Extras auf, als das bei einem Wagen für den dänischen Markt der Fall ist. Schiebedach und komplexe Klimaanlage haben für den skandinavischen Markt eine deutlich geringere Bedeutung als Sitzheizung und Allradantrieb.

Kostenersparnis EU-Import: Mit wenig Aufwand zum neuen Skoda Yeti

Die Option des EU-Imports gehört zu den Errungenschaften des zusammenwachsenden Europas. Zwar rücken die Mitgliedsstaaten der EU näher aneinander, setzen gleichzeitig aber auf eine jeweils eigene Steuerpolitik. Mit der Folge, dass ein Skoda Yeti in manchen EU-Staaten deutlich weniger kostet als in Deutschland. Das liegt wiederum an einer grundsätzlich höheren Besteuerung von Autos, in manchen Ländern fällt sogar eine Luxussteuer an. Um den Autokauf trotz hoher Abgaben attraktiv zu gestalten, legen die Hersteller knapp kalkulierte Nettopreise fest. Mit den zu zahlenden Steuern ergibt sich schließlich für Interessenten ein annehmbarer Endpreis. Wichtig hierbei: Zwar kann jeder EU-Bürger ein Auto im EU-Ausland erwerben, versteuern muss er dieses allerdings immer in dem Land, in dem er gemeldet ist. Sollten Sie Ihren Skoda Yeti also in Polen kaufen, so wird die Mehrwertsteuer dennoch ausschließlich von einem deutschen Finanzamt erhoben. Der Prozentsatz orientiert sich an der regulären Mehrwertsteuer von 19 Prozent, eine zusätzliche Extrasteuer auf Autos existiert in Deutschland nicht. Bei der Steuerlast wirkt sich zudem der Wert des EU-Wagens in keiner Weise aus: Auch wenn Sie Ihren Skoda Yeti bei AK Autoport Köln als Gebrauchtwagen kaufen, verändert sich die Mehrwertsteuer gegenüber dem Neukauf nicht. Sie erhalten von AK Autoport Köln selbstverständlich einen genauen Nachweis darüber, in welchem Zustand sich der EU-Import befindet. Ein Neuwagen macht einen anderen Versicherungsumfang erforderlich als ein gebrauchter, die Unterschiede zwischen neu und alt müssen zu diesem Zwecke genau festgehalten werden. Als Neuwagen akzeptieren die deutschen Behörden nur ein Auto, das tatsächlich noch nie zugelassen war und nicht länger als ein Jahr nach der Herstellung außer Betrieb genommen wurde. Zudem sollten Kilometerzähler und Technik offensichtlich in einem fabrikneuen Zustand sein.

Nachweise sind unverzichtbar: Der Skoda Yeti braucht Belege

Bei allem Einsparpotenzial spielen die unverzichtbaren Nachweise die entscheidende Rolle. Ganz gleich, ob Sie Ihren Skoda Yeti als Neu- oder Gebrauchtwagen kaufen, die üblichen Papiere müssen stets im Original in Ihren Besitz übergehen. Auch nachträglich ausgefüllte Dokumente wecken das Misstrauen der Versicherungen, zudem werden Kopien grundsätzlich nicht akzeptiert. Daher erhalten Sie von AK Autoport Köln ein sorgfältig gepflegtes Service-Heft und sowie ein "Certificate of Conformity", kurz: COC. Das Heft ist ausschlaggebend für die Beanspruchung der gesetzlich vorgeschriebenen Garantieleistungen. Diese können europaweit durchgeführt werden und sind keinesfalls an das eigene Land oder das Herkunftsland des Autos gebunden. Dafür müssen allerdings alle relevanten Informationen vorhanden sein. Wir garantieren Ihnen daher die absolute Vollständigkeit der Daten. Dazu gehören vor allem die korrekte Fahrgestellnummer und das Auslieferungsdatum. Die COC wiederum gilt als Nachweis der Straßentauglichkeit. Ohne diesen Beleg erkennt die deutsche Zulassungsstelle Ihren EU-Import nicht als verkehrsfähiges Auto an und verweigert die Zulassung. Als weiteres Dokument erhalten Sie die Rechnung im Original. Neben der KFZ-Zulassung ersparen wir Ihnen auch den Gang zum Finanzamt: Hier muss der Kauf eines EU-Wagens innerhalb von zehn Tagen angegeben werden.

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